Trägerverbund der Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Hattingen - Witten
Der Trägerverbund für Ev. Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Hattingen –Witten hat seine Arbeit am 01.08.2007 aufgenommen. Die Grundsatzentscheidung hierzu fiel am 10.03.2007 auf der Sondersynode.
Folgende Überlegungen führten zur Gründung des Kindergartenverbundes:
-Konzentration der Presbyterien auf die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kindergarten
 -Entlastung der Presbyterien von zeitaufwendiger und zunehmend komplexer werdenden Verwaltungsarbeit
-professionelle Organisation der Kindergartenarbeit, um diese möglichst flächendeckend zu erhalten
 -möglichst hohes Maß an Sicherheit des Arbeitsplatzes für die Mitarbeiter/innen

Das Handeln des Trägerverbundes der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder“ orientiert sich am christlichen Menschenbild. Die Präambel in der Satzung des Trägerverbundes ist der Grundstein für die Arbeit des Trägerverbundes:
„Jesus Christus spricht: „Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt. 28,18-20)

Die Arbeit der Evangelischen Kirche in Tageseinrichtungen für Kinder begründet sich in der Zuwendung Jesu Christi zu den Kindern, in der Taufe von Kindern und in dem Auftrag zur Nächstenliebe. Sie geht von der Einzigartigkeit und Einmaligkeit jedes Menschen im Blick auf seine körperliche und seelische Entwicklung sowie von seiner Eingebundenheit in familiale und soziale Beziehungen aus.
Die Arbeit der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Kirchengemeinden im Kirchenkreis. In den evangelischen Tageseinrichtungen sollen die Kinder das Evangelium als befreiendes und orientierendes Angebot erfahren.“

 Aufgaben (lt. Satzung) des Vorstandes:
 -Führung der laufenden Geschäfte, soweit sie nicht dem Leitungsausschuss vorbehalten sind. Hierzu gehört insbesondere die Ausführung des Haushalts- und Stellenplanes;
 -Einstellung und Entlassung der Mitarbeitenden;
 -Die Fachaufsicht über die Tageseinrichtungen für Kinder;
 -Dienstaufsicht über die Leitungen der Tageseinrichtungen. 
 Die Dienstaufsicht über die übrigen Mitarbeitenden liegt bei der Leitung der Tageseinrichtung,    unbeschadet der allgemeinen Dienstaufsicht über alle Beschäftigten des Trägerverbundes der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder;
-Vertretung des Trägerverbundes der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Rechtsverkehr und in der Öffentlichkeit durch die oder den Vorsitzenden oder ihre oder seine Stellvertretung jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied;
 -zur rechtsverbindlichen Vertretung zeichnen die Vorsitzende / der Vorsitzende bzw. deren Vertretung und ein weiteres Mitglied des Vorstandes;
 -Einstweilige Anordnungen gemäß Artikel 71 Absatz 3 der Kirchenordnung sind von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden des Vorstandes und einem weiteren Vorstandsmitglied im Einvernehmen zu treffen. Dies ist dem Vorstand bei der nächsten Sitzung zur Genehmigung vorzulegen. 
    --Zusammenarbeit mit dem Spitzenverband und Beratung und die Information
der Erziehungsberechtigten gemäß dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz)
   --Abstimmung mit dem örtlichen Träger der Jugendhilfe bei der Jugendhilfeplanung / Bedarfsplanung;
-Zusammenarbeit mit den übrigen Ausschüssen gemäß Geschäftsordnung der Kreissynode;
-Informationspflicht gegenüber dem zuständigen Presbyterium bei aktuellen
Ereignissen, die die jeweilige Tageseinrichtung für Kinder betreffen.
--Mindestens einmal jährlich werden die Vertreterinnen und Vertreter der Presbyterien, die in den Rat der Tageseinrichtung entsandt sind, zum Informations- und Erfahrungsaustausch eingeladen. Ebenfalls werden die Vertreterinnen und Vertreter der Elternräte einmal jährlich zum Informations- und Erfahrungsaustausch eingeladen.
-Einzelheiten regelt der Leitungsausschuss in einer Geschäftsordnung.

Weitere Aufgaben des Trägers sind:
- Steuerungs- und Organisationsmanagementaufgaben
- Organisatorische Aufgaben
- Strategieentwicklung und – Strategieüberprüfung
- Personalentwicklung und Personalführung
- Bereitstellung der notwendigen Ressourcen und Finanzen
- Soziale und gesellschaftliche Verantwortung
- Zusammenarbeit mit der Fachberatung


Ausführlichere Informationen sind im Handbuch für Qualitätsmanagement des Ev. Kindergarten Christuskirche festgehalten und nachzulesen.